Optimierung gegenläufiger Parameter bei Differenzdruckzellen

Differenzdruckmessumformer werden im Wesentlichen in drei Anwendungsgebieten eingesetzt:
• Erfassen von Füllständen mit zusätzlichen Flanschdruckmittlern und Kapillarleitungen
• Durchflussmessungen für gasförmige, flüssige Medien oder Heißdampf mit Hilfe von Staudrucksonden oder Blenden
• Differenzdrucküberwachungsaufgaben

Obwohl das Einsatzspektrum über die unterschiedlichen Applikationen und Industriebranchen sehr weit gespannt ist, ist die gemeinsame Kernaufgabe, das Messen kleiner und mittlerer Differenzdrücke bei schwankendem statischen Druck. Neben dem statischen Druckeinfluss sind weitere Störgrößen wie z.B. Temperatur, elektromagnetische Felder und mechanische Kräfte des Einbaus für den Entwurf und die Dimensionierung einer Differenzdruckmesszelle zu berücksichtigen. Darüber hinaus ist auch das dynamische Verhalten ein wichtiger Parameter für die Zuverlässigkeit im industriellen Einsatz.

Der Vortrag beschreibt die Weiterentwicklung piezoresistiver Differenzdruckmesszellen hinsichtlich der Parameter:
• Reduktion des Flanscheinflusses
• Erhöhung der dynamischen Überlastfestigkeit
• Reduktion der Bauform
• Verbesserung der Auflösung durch sensornahe, digitale Signalverarbeitung

Kontakt
Dipl.-Ing. Michael Philipps
Bereichsleiter Sensorik
Dipl.-Phys. Wolfgang Dannhauer
Forschung und Entwicklung
Endress+Hauser GmbH+Co.KG
Hauptstraße 1
79689 Maulburg